Einführung
Pathologielabore sind zentral für die moderne Gesundheitsversorgung und liefern entscheidende diagnostische Informationen, die die Behandlung von Patienten leiten. Der Weg von einem Gewebeproben zu einem diagnostischen Objektträger umfasst mehrere präzise Schritte, von denen jeder kontrollierte Umgebungen und spezialisierte Geräte erfordert, um genaue und zuverlässige Ergebnisse zu gewährleisten. Dieser Artikel beschreibt den vollständigen Arbeitsablauf in Pathologielaboren und betont die Rolle von Geräten und Umweltkontrollen in jeder Phase.
1. Probenempfang und Identifizierung
- Probenhandhabung: Bei Ankunft werden die Proben mit eindeutigen Identifikatoren in das Laborinformationssystem (LIS) eingetragen.
- Umweltkontrollen: Organisierte, saubere Räume verhindern Fehlidentifikation oder Kreuzkontamination.
- Personal Sicherheit: Eine angemessene Belüftung und Temperaturkontrolle schützen das Personal vor potenzieller Exposition gegenüber biologischen Gefahren.
2. Grobuntersuchung und Gewebevorbereitung
- Durchgeführt in spezialisierten Einnahmestationen mit Abluftventilation, um Aerosole und Partikel einzudämmen.
- Arbeitsflächen: Edelstahl, leicht zu desinfizieren, um Kreuzkontamination zu verhindern.
- Zweck: Auswahl repräsentativer Gewebeschnitte für die weitere Verarbeitung.
3. Gewebeverarbeitung
- Automatisierte Gewebeprozessoren führen Dehydrierung, Entfettung und Paraffin-Infiltration durch.
- Vorteile:
- Konstante Temperaturkontrolle
- Reduzierte Exposition gegenüber gefährlichen Chemikalien
- Verhindert Kreuzkontamination zwischen Gewebekassetten
4. Einbettung und Blockbildung
- Einbettungszentren erstellen Paraffinblöcke aus aufbereiteten Geweben.
- Steuerungen: Temperaturgehaltene Oberflächen und HEPA-gefilterter Luftstrom minimieren Staub und Umweltverschmutzung.
- Ziel: Die Gewebeintegrität bewahren und Artefakte in Blöcken verhindern.
5. Mikrotomie und Schneiden
- Mikrotome schneiden dünne Gewebeschnitte (4–6 µm).
- Anforderungen:
- Vibrationsfreie Montage
- Klimaüberwachte Umgebungen
- Staubfreie Bedingungen zur Vermeidung von Partikelanhaftung
- Zweck: Sicherstellen, dass die Abschnitte für das Färben konsistent und von hoher Qualität sind.
6. Färbeverfahren
- Umfasst routinemäßige Hämatoxylin- und Eosin (H&E) sowie spezielle Färbungen, einschließlich Immunhistochemie.
- Ausrüstung: Automatisierte Färber für präzise Flüssigkeitsverarbeitung, Temperatur und Timing.
- Umweltkontrolle: Belüftungssysteme schützen Proben vor Kontamination und Techniker vor chemischer Exposition.
7. Abdecken und Präparation von Objektträgern
- Automatisierte Deckgläseranleger bringen Glasdeckgläser gleichmäßig auf.
- Eine Umgebung mit niedrigen Partikeln verhindert die Ansammlung von Staub, die Gewebe verdecken oder die Diagnose beeinträchtigen könnte.
8. Pathologenüberprüfung und Diagnose
- Kognitiver Prozess, unterstützt durch saubere, gut gewartete Mikroskope.
- Umweltüberlegungen:
- Stabile Beleuchtung und klare Optik
- Klimakontrolle zur Vermeidung von Kondensation und zur Erhaltung der Integrität der Folie
9. Archivierung und Speicherung
- Ordnungsgemäße Lagersysteme erhalten
kontrollierte Temperatur und Luftfeuchtigkeit.
- Vorteile:
- Bewahren Sie Gewebeantigene für zukünftige Tests auf.
- Verhindern Sie das Ausbleichen von verschmutzten Folien
- Sichern Sie die langfristige Archivierungsqualität
Fazit
Der Workflow im Pathologielabor integriert spezialisierte Geräte und kontrollierte Umgebungen in jedem Schritt. Vom Grobschnitt bis zur Diagnose sind saubere Arbeitsbereiche und präzise Instrumente für genaue Ergebnisse unerlässlich. Die Investition in die richtige Ausrüstung und Umweltkontrollen hat direkte Auswirkungen auf die Patientenversorgung, indem sie zuverlässige und reproduzierbare diagnostische Ergebnisse gewährleistet.