In den Biowissenschaften und der pharmazeutischen Industrie sind Tierversuche unverzichtbar, um zuverlässige Daten zu generieren und aussagekräftige Forschungsergebnisse zu erzielen. Der Bau von Tierlaboren, die den GLP-Standards (Good Laboratory Practice) entsprechen, ist grundlegend, um Genauigkeit, Reproduzierbarkeit und wissenschaftliche Glaubwürdigkeit zu gewährleisten.
Guangzhou Cleanroom Construction Co., Ltd., ein Spezialist für Reinraumtechnik und Laborinfrastruktur, versteht die Komplexität und die Anforderungen beim Bau von GLP-Tierhaltungsanlagen vollständig. Nachfolgend finden Sie eine umfassende Analyse der wichtigsten beteiligten Ingenieurelemente.
1. Überlegungen zur Standortwahl
Die Auswahl eines geeigneten Standorts ist der erste entscheidende Schritt. Gemäß den chinesischen Vorschriften für das Management von Versuchstieren müssen mehrere Faktoren bewertet werden:
- Lärmschutz: Das Labor sollte weit entfernt von Fabriken, Verkehrswegen oder anderen Schallquellen mit hoher Dezibelzahl liegen, die die physiologischen und psychologischen Bedingungen von Versuchstieren beeinträchtigen können.
- Abstand zu Verschmutzungsquellen: Stellen Sie sicher, dass sich der Standort von Müllentsorgungsbereichen, Chemiefabriken und anderen Kontaminationsquellen fernhält, die schädliche Gase oder Abwasser freisetzen könnten.
- Windrichtung & Isolation: Die Einrichtung sollte sich im Lee von Produktionsbereichen befinden, um zu verhindern, dass luftgetragene Schadstoffe in das Labor gelangen.
Ein grüner Isolationsgürtel ist unerlässlich, um Staub, Lärm und visuelle Störungen zu reduzieren.
- Umweltanforderungen:
- Saubere und ruhige Umgebung
- Hohes und trockenes Gelände
- Zuverlässige Wasser- und Stromversorgung
- Gute Entwässerung und Belüftung
- Unabhängige Konstruktion: Tierhaltungsanlagen für Forschung oder Produktion sollten getrennt von anderen Abteilungen gebaut werden, um Kreuzkontaminationen zu vermeiden.
2. Grundriss & Funktionale Gestaltung
Eine GLP-Tierhaltungsanlage muss die Anforderungen von GB14925-2001 (Umgebung und Einrichtungen für Versuchstiere) strikt einhalten. Die Planung sollte den Fluss von Personal, Materialien, Tieren und Abfällen berücksichtigen, um Kreuzkontaminationen zu verhindern.
Wichtige Überlegungen zur Gestaltung:
- Rationale Raumzuweisung: Die Anzahl der Räume sollte dem Zuchtmaßstab und der Testfrequenz entsprechen.
IVC-Systeme (Individually Ventilated Cage) werden für Zuchträume empfohlen.
- Funktionale Zonierung: Korrekte Trennung von:
✔ Äußerer Schutzbereich
✔ Gebäudeschutzbereich
✔ Zuchtbereich
- Dedizierte Bewegungsrouten:
Personal, Tiere und Abfall müssen jeweils eigene kontrollierte Wege haben.
- Reinigungs-Vorbereitungsbereich:
- Dimensioniert basierend auf Gerätebedarf (Autoklaven, Sterilisatoren)
- Muss physisch von Waschräumen getrennt sein
- Wände sollten nahtlos und rissfrei sein
3. Umweltkontrollparameter
1. Temperatur & Luftfeuchtigkeit
- Temperatur: 20°C–26°C, mit täglichen Schwankungen ≤ 4°C
- Relative Luftfeuchtigkeit: 40%–70%
Stabile Bedingungen verhindern Atemwegserkrankungen und physiologischen Stress bei Tieren und gewährleisten zuverlässige experimentelle Ergebnisse.
2. Luftreinheit & Belüftung
- Reinheitsgrad: Besser als Klasse 100.000
- Luftwechsel pro Stunde (ACH): 15–20
- Luftgeschwindigkeit: ≤ 0,2 m/s
Eine ordnungsgemäße Belüftung entfernt Ammoniak, CO₂ und andere Abgase und sorgt für eine gesunde Raumluft.
3. Druckgefälle
- Überdruck in Reinräumen verhindert die Infiltration kontaminierter Luft.
- Unterdruck in infizierten oder Hochrisikobereichen verhindert die Ausbreitung schädlicher Mikroorganismen.
4. Beleuchtung & Lärmkontrolle
- Beleuchtung: 150–300 lx
- Lärmgrenzwerte:
40–50 dB
Geeignete Beleuchtung und Lärmunterdrückung reduzieren Stress und gewährleisten das Tierwohl.
4. Gehegestruktur & Oberflächen
Wichtige Konstruktionsmaterialien und Designdetails:
- Wände & Decken: Farb beschichtete Stahlpaneele mit inneren Bögen und abgerundeten Säulen für glatte, leicht zu reinigende Oberflächen.
- Bodenbelag: 2,5 mm Epoxid-Selbstnivellierungsbeschichtung, die langlebig, nahtlos und chemikalienbeständig ist.
- Türen: Aluminiumlegierung oder luftdichte Reinraumtüren mit druck basierter Öffnungssteuerung in Barrierezonen.
- Konstruktive Anforderungen:
- Feuchtigkeitsbeständig, verschleißfest, korrosionsbeständig
- Glatte Übergänge an Wand-Decken- und Wand-Boden-Übergängen
- Keine internen oder externen Fenster in Zuchträumen
5. Lüftungs- & HLK-System
GLP-Tierhaltungsanlagen sind auf zuverlässige und stabile HLK-Systeme angewiesen:
- Zentrale Klimaanlage mit Primär- und Mittelfiltern
- Zwei-Kompressor-Design (einer aktiv, einer im Standby) für unterbrechungsfreien Betrieb
- Luftzufuhröffnungen: Positioniert 0,25 m über dem Boden für optimalen Luftstrom
- Unabhängiges Stromversorgungssystem mit Notstromversorgung
- Alarm bei Lüfterausfall im Kontrollraum
- Luftstromorganisation:
- Obere Zufuhr und unterer Abluft
- Optionale Sandwichwand-Abluftsysteme für lokale Käfigbelüftung
Diese Funktionen gewährleisten Biosicherheit, Tierkomfort und kontinuierliche Stabilität der Einrichtung.
6. Zusätzliche Systemkonfigurationen
1. Wasserversorgung
Sterilisiertes Trinkwasser und aufbereitetes Wasser, geliefert durch korrosionsbeständige Rohrleitungen, gewährleisten die Sicherheit und Gesundheit der Tiere.
2. Überwachungssystem
In Eingängen, Korridoren und Zuchträumen installierte Überwachungskameras ermöglichen eine Echtzeitüberwachung mit minimaler Störung der Tiere.
Schlussfolgerung
Der Bau eines GLP-konformen Tierlabors ist eine komplexe, systemgesteuerte Ingenieuraufgabe. Jedes Element – von der Standortwahl bis zum HLK-Design – wirkt sich direkt auf das Tierwohl und die experimentelle Zuverlässigkeit aus.
Mit einem hoch erfahrenen Ingenieurteam und umfassenden Reinigungslösungen bietet Guangzhou Cleanroom Construction Co., Ltd. End-to-End-Unterstützung für den Bau von Tierlaboren nach GLP-Standard, die strenge wissenschaftliche und regulatorische Anforderungen erfüllen.